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		<title>Mitarbeitende nutzen KI heimlich: Eine Herausforderung für Unternehmen und eine Chance für ALICE</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Fritz Seidel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 May 2024 05:54:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Impulse]]></category>
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		<category><![CDATA[ALICE]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Artikel in der Handelszeitung berichtet, dass 71 Prozent der Mitarbeitenden in deutschen Unternehmen KI-Werkzeuge bei der Arbeit nutzen, obwohl diese von den Firmen nicht bereitgestellt werden. In Frankreich liegt der Anteil sogar bei 78 Prozent, während er in den USA bei 63 Prozent liegt. Eine Umfrage von Microsoft und LinkedIn unter 31.000 Vollzeitbeschäftigten weltweit [&#8230;]</p>
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<p></p>



<p>Ein Artikel in der Handelszeitung berichtet, dass 71 Prozent der Mitarbeitenden in deutschen Unternehmen KI-Werkzeuge bei der Arbeit nutzen, obwohl diese von den Firmen nicht bereitgestellt werden. In Frankreich liegt der Anteil sogar bei 78 Prozent, während er in den USA bei 63 Prozent liegt. Eine Umfrage von Microsoft und LinkedIn unter 31.000 Vollzeitbeschäftigten weltweit zeigt, dass hohe Arbeitsbelastung ein Hauptgrund für den heimlichen Einsatz von KI ist. Ganze 68 Prozent der Befragten geben an, dass sie mit der Geschwindigkeit und dem Umfang der Arbeit überfordert sind, und 46 Prozent fühlen sich ausgebrannt.</p>



<p>Ein Programmierer aus dem Silicon Valley berichtet: „Bei uns ist der Einsatz von KI-Programmierassistenten nicht erlaubt. In der Praxis nutzt sie aber jeder.“ Diese Entwicklung wird unter dem Begriff „Bring your own AI“ (BYOAI) zusammengefasst und stellt ein Risiko dar, insbesondere wenn explizit verbotene KI-Werkzeuge genutzt werden, wie das Beispiel von Samsung zeigt.</p>



<p>Hier kommt unsere Initiative <strong>ALICE</strong> ins Spiel. Mit <strong>&#8222;Artificial Leadership Intelligence for Enhanced Collaboration and Efficacy&#8220;</strong> bietet <strong>oceandrop</strong> eine sichere und effektive Alternative zur Schatten-KI. <strong>ALICE</strong> unterstützt Führungskräfte dabei, Prioritäten klar zu kommunizieren, Selbstführung zu fördern und sogar Gemeinschaften aufzubauen und zu stärken. Während <strong>ALICE</strong> ein wichtiges Tool ist, betonen wir auch die Bedeutung von Skill- und Mindset-Entwicklung, um langfristig ein hochleistungsfähiges Unternehmen aufzubauen.</p>



<p><strong>#ALICE #oceandrop #AI #WorkplaceInnovation #AugmentedLeadership</strong></p>
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		<title>Selbstorganisation: Zwischen Selbstbestimmung und Verlassenheit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Pascal A. Miserez]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Apr 2024 13:35:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Impulse]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der ständigen Suche nach dem idealen Arbeitsmodell entdecken wir eine Paradoxie, die tiefer reicht als die blosse Organisation von Arbeitsabläufen. Sie berührt die Grundfesten unserer Vorstellungen von Autonomie, Freiheit und Verantwortung. In diesem Spannungsfeld bewegt sich die Debatte um Selbstorganisation und Selbstüberlassung – ein Thema, das nicht nur wirtschaftliche, sondern auch tiefgreifend philosophische Dimensionen [&#8230;]</p>
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									<p id="ember1806" class="ember-view reader-content-blocks__paragraph">In der ständigen Suche nach dem idealen Arbeitsmodell entdecken wir eine Paradoxie, die tiefer reicht als die blosse Organisation von Arbeitsabläufen. Sie berührt die Grundfesten unserer Vorstellungen von Autonomie, Freiheit und Verantwortung. In diesem Spannungsfeld bewegt sich die Debatte um Selbstorganisation und Selbstüberlassung – ein Thema, das nicht nur wirtschaftliche, sondern auch tiefgreifend philosophische Dimensionen eröffnet.</p><h4 id="ember1807" class="ember-view">Selbstorganisation: Das Versprechen der Aufklärung neu gedacht</h4><p id="ember1808" class="ember-view reader-content-blocks__paragraph">Die Idee der Selbstorganisation erinnert an das aufklärerische Ideal der Mündigkeit: das Vermögen des Einzelnen, sich seines eigenen Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Übertragen auf die Arbeitswelt, verspricht Selbstorganisation die Befreiung des Individuums von der Bevormundung durch hierarchische Strukturen. Doch wie Immanuel Kant einst betonte, ist Aufklärung ein schwieriger Weg, der Mut erfordert – der Mut, sich seiner eigenen Vernunft zu bedienen.</p><h4 id="ember1809" class="ember-view">Die Dialektik der Freiheit</h4><p id="ember1810" class="ember-view reader-content-blocks__paragraph">Freiheit ist ein zweischneidiges Schwert. Die Selbstorganisation entbindet das Individuum von fremdbestimmten Fesseln, konfrontiert es aber zugleich mit der Schwere der eigenen Verantwortung. In diesem Kontext wird die Selbstüberlassung zur Schattenseite der Selbstbestimmung: Sie offenbart die Abgründe, die entstehen, wenn Freiheit von der leitenden Hand der Gemeinschaft entkoppelt wird. Hier findet sich die moderne Arbeitswelt in einem Dialog mit den antiken Stoikern wieder, die lehrten, dass wahre Freiheit in der Harmonie des Individuums mit einem grösseren Ganzen liegt.</p><h4 id="ember1811" class="ember-view">Das Ethos der Selbstorganisation</h4><p id="ember1812" class="ember-view reader-content-blocks__paragraph">Die ethische Dimension der Selbstorganisation lässt sich nicht leugnen. Sie fordert von jedem Einzelnen, sich als Teil eines größeren Gefüges zu begreifen und die eigene Freiheit im Dienste des gemeinschaftlichen Wohls zu nutzen. Doch diese Freiheit bedarf der Strukturen, die nicht einengen, sondern orientieren – ein Gedanke, der an die politische Philosophie von John Rawls erinnert, der Gerechtigkeit als Fairness verstand, innerhalb deren Rahmen sich individuelle Freiheiten entfalten können.</p><h4 id="ember1813" class="ember-view">Von der Selbstüberlassung zur Gemeinschaft</h4><p id="ember1814" class="ember-view reader-content-blocks__paragraph">Die Antwort auf die Herausforderungen der Selbstüberlassung liegt nicht in der Rückkehr zu autoritären Modellen, sondern in der Schaffung einer neuen Art von Gemeinschaft. Eine Gemeinschaft, die auf dem Fundament gemeinsamer Werte und Anliegen ruht und in der die Selbstorganisation nicht in Isolation, sondern in Kooperation, besser Kokreation, gelebt wird. Diese Vision erinnert an die Ideale des Kommunitarismus, der betont, dass das Selbst nur in Beziehung zu anderen vollständig verwirklicht werden kann.</p><h4 id="ember1815" class="ember-view">Die Renaissance des Wir</h4><p id="ember1816" class="ember-view reader-content-blocks__paragraph">Die Debatte um Selbstorganisation und Selbstüberlassung führt uns zu einer grundlegenden Erkenntnis: dass die Zukunft der Arbeit nicht allein in der Maximierung individueller Freiheiten liegt, sondern in der Wiederentdeckung des kollektiven Sinns, des bedeutenden gemeinsamen Anliegens. In diesem Sinne steht die Selbstorganisation für eine Renaissance des «Wir», für eine Arbeitswelt, in der Autonomie und Zugehörigkeit keine Gegensätze sind, sondern sich gegenseitig bedingen und bereichern.</p><h4 id="ember1817" class="ember-view">Die Versuchung der Freiheit: Zwischen Selbstverwirklichung und Selbstbedienung</h4><p id="ember1818" class="ember-view reader-content-blocks__paragraph">In der Reflexion über das Dilemma der Selbstorganisation und der ihr innewohnenden Gefahr der Selbstüberlassung offenbart sich ein weiterer, tiefgreifender Aspekt: die Neigung des Menschen, die ihm gewährte Freiheit nicht nur als Einladung zur Selbstverwirklichung, sondern, in ihrer extremsten Form, als Legitimation zur Selbstbedienung zu deuten.</p><p id="ember1819" class="ember-view reader-content-blocks__paragraph">Im Herzen der Freiheit liegt eine Versuchung – die Versuchung, grenzenlose Autonomie als Freibrief für unbeschränktes Selbstinteresse zu interpretieren. In der Selbstorganisation manifestiert sich diese Versuchung als ein schmaler Grat zwischen der legitimen Suche nach Selbstverwirklichung und der banalen Neigung zur Selbstbedienung. Es ist ein Phänomen, das Erinnerungen an die sokratische Warnung vor der Unwissenheit über das Gute weckt: Wenn Menschen nicht verstehen, was wahrhaft gut für sie ist, können sie ihre Freiheit missbrauchen, zum Schaden der Gemeinschaft und letztlich zu ihrem eigenen Nachteil.</p><h4 id="ember1820" class="ember-view">Der Schatten des Individualismus</h4><p id="ember1821" class="ember-view reader-content-blocks__paragraph">Die moderne Arbeitswelt, getrieben von einem übersteigerten Individualismus, begünstigt eine Interpretation der Selbstorganisation, die das Ich über das «Wir» stellt. Diese Auffassung führt zu einer Arbeitskultur, in der die Verfolgung persönlicher Ambitionen und Vorteile über das gemeinschaftliche Wohl gestellt wird. In dieser Kultur wird die Freiheit zur Selbstverwirklichung allzu oft mit der Freiheit zur Selbstbedienung verwechselt – ein Trugschluss, der tief in der menschlichen Neigung zur Überbewertung des Eigeninteresses verwurzelt ist.</p><h4 id="ember1822" class="ember-view">Die ethische Dimension: Verantwortung in der Freiheit</h4><p id="ember1823" class="ember-view reader-content-blocks__paragraph">Die Herausforderung liegt darin, ein Ethos der Verantwortung innerhalb der Strukturen der Selbstorganisation zu kultivieren. Ein solches Ethos erkennt an, dass wahre Selbstverwirklichung nicht in der unbegrenzten Freiheit des Einzelnen, sondern in der Freiheit innerhalb eines verantwortungsbewussten Rahmens liegt. Diese Perspektive findet Resonanz in der kantischen Idee der Autonomie, die nicht als Freiheit von jeglicher Beschränkung, sondern als Freiheit durch die Anerkennung moralischer Gesetze verstanden wird.</p><h4 id="ember1824" class="ember-view">Das Gemeinwohl als Kompass</h4><p id="ember1825" class="ember-view reader-content-blocks__paragraph">Die Lösung des Dilemmas erfordert eine Neuausrichtung des Kompasses, weg von der reinen Selbstbezogenheit hin zum Gemeinwohl. Diese Ausrichtung impliziert eine Arbeitskultur, in der die Selbstorganisation von einem tiefen Verständnis der gegenseitigen Abhängigkeiten und der Bedeutung der Gemeinschaft für die individuelle Entfaltung getragen wird. Ein solches Verständnis eröffnet den Weg zu einer Form der Selbstverwirklichung, die sich nicht auf Kosten anderer vollzieht, sondern im Einklang mit dem Wohl der gesamten Gemeinschaft.</p><h4 id="ember1826" class="ember-view">Die Wiederentdeckung der Gemeinschaft in der Autonomie</h4><p id="ember1827" class="ember-view reader-content-blocks__paragraph">Die Reflexion über das Spannungsfeld zwischen Selbstverwirklichung und Selbstbedienung in der Selbstorganisation führt zu einer grundlegenden Erkenntnis: Wahre Freiheit und Selbstverwirklichung sind nicht in der Isolation des Individuums, sondern in der Verbundenheit mit der Gemeinschaft zu finden. Die Zukunft der Arbeit liegt somit nicht in der uneingeschränkten Autonomie, sondern in einer Autonomie, die durch das Bewusstsein der Verantwortung gegenüber anderen geprägt ist.</p><p id="ember1828" class="ember-view reader-content-blocks__paragraph">Diese Vision einer neuen Arbeitskultur erfordert eine tiefgreifende ethische Reflexion und den Mut, die Freiheit im Dienste eines größeren, gemeinschaftlichen Ziels neu zu interpretieren.</p>								</div>
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		<title>Kulturformen und Führung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Martin Permantier]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Nov 2023 17:09:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Impulse]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jede Kultur hat ihre eigene Sinngebung und eigene Präferenz in der Führung und Wahrheitsbildung. Sie entwicklen sich nacheinander. Die späteren Formen inkludieren die Kompentezen der früheren. 1. Herrschaftskultur (selbstorientiert-impulsive Haltung): Die Kommunikation in der Herrschaftskultur ist vieldeutig und lässt Raum für Interpretation, was Führungskräften Macht durch Mehrdeutigkeit verleiht. Im Bereich des Rechts dominieren Besitzrechte und [&#8230;]</p>
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									<p>Jede Kultur hat ihre eigene Sinngebung und eigene Präferenz in der Führung und Wahrheitsbildung. Sie entwicklen sich nacheinander. Die späteren Formen inkludieren die Kompentezen der früheren.</p>
<h4>1. Herrschaftskultur (selbstorientiert-impulsive Haltung):</h4>
<p>Die Kommunikation in der Herrschaftskultur ist vieldeutig und lässt Raum für Interpretation, was Führungskräften Macht durch Mehrdeutigkeit verleiht. Im Bereich des Rechts dominieren Besitzrechte und die Gnade des Herrschers, was auf einen autokratischen Führungsstil hinweist. Organisationen sind durch patriarchale Machthierarchien gekennzeichnet, was sich in einer top-down Führungslogik widerspiegelt. In der Wirtschaft herrscht eine Clan-Orientierung und expansive Ausbeutung, was eine aggressive und expansionistische Führungsstrategie impliziert. Technologisch wird Innovation durch Konflikte angetrieben, was eine kampfbereite Haltung in der Führung widerspiegelt. Wissenschaftlich fußt man auf direkter Beobachtung, was eine empirische und pragmatische Führungsweise suggeriert.</p>
<h4>2. Traditionelle Kultur (gemeinschaftsbestimmt-konformistische Haltung):</h4>
<p>In der traditionellen Kultur sind Kommunikation und Recht fest und unveränderlich, was eine konformistische Führungslogik unterstützt. Organisationen sind hierarchisch und feudal strukturiert, was oft zu einem patriarchalischen Führungsstil führt. Die Wirtschaft ist darauf ausgerichtet, die Bedürfnisse der Eliten zu befriedigen, was eine dienende und hierarchieerhaltende Führungsrolle nahelegt. Technologisch gibt es kaum Innovationen, was auf eine konservative und risikoaverse Führung hindeutet. In der Wissenschaft wird Fortschritt als bedrohlich angesehen, was oft zu einer zögerlichen und traditionsbewussten Führungsstrategie führt.</p>
<h4>3. Institutionelle Kultur (rationalistisch-funktionale Haltung):</h4>
<p>Die institutionelle Kultur bevorzugt Vernunftdebatten und faktisches Rechthaben in der Kommunikation, was auf eine analytische und datengetriebene Führungslogik hinweist. Die Gewaltenteilung und unabhängige Justiz im Rechtssystem suggerieren einen rechtsstaatlichen Führungsstil. Effizienzoptimierte Organisationsstrukturen fördern einen zielorientierten und funktionalen Führungsansatz. In der Wirtschaft und Technologie steht die Potenzierung menschlicher Arbeitskraft im Vordergrund, was eine leistungs- und effizienzorientierte Führung impliziert. Die Unterteilung in Fachdisziplinen in der Wissenschaft fördert Spezialisierung und Expertenführung.</p>
<h4>4. Eigenverantwortliche Kultur (eigenbestimmt-souveräne Haltung):</h4>
<p>Die eigenverantwortliche Kultur fördert selbstbestimmte Kommunikation, was eine demokratische und partizipative Führungslogik nahelegt. Das Rechtssystem basiert auf allgemeinen Menschenrechten, was auf einen inklusiven und gerechten Führungsstil hindeutet. Organisationsformen, die Stärken fördern und Eigenverantwortung fordern, unterstützen einen ermächtigenden und transformationalen Führungsstil. Eine wachstumsgetriebene Wirtschaft und der Glaube an technologischen Fortschritt spiegeln einen innovativen und zukunftsorientierten Führungsansatz wider. In der Wissenschaft fördert die Untersuchung von Prozessen und Verbindungen einen integrativen und systemischen Führungsstil.<p>
<h4>5. Pluralistische Kultur (relativierend-individualistische Haltung):</h4>
<p>Die pluralistische Kultur zeichnet sich durch multiperspektivische Kommunikation aus, was auf eine kollaborative und integrative Führungslogik hindeutet. Flache Hierarchien und die Betonung von Diversität in Organisationsformen implizieren einen kooperativen und partizipativen Führungsstil. Eine Wirtschaft, die der Gesellschaft dient, und eine nachhaltigkeitsorientierte Technologie weisen auf einen sozial verantwortlichen und umweltbewussten Führungsansatz hin. Experimentelle Wissenschaften und Interdisziplinarität fördern einen explorativen und grenzüberschreitenden Führungsstil.<p>
<h4>6. Integrierende Kultur (systemisch-autonome Haltung):</h4>
<p>In einer integrierenden Kultur fördert entwicklungsorientierte Wertschätzung in der Kommunikation einen unterstützenden und entwicklungsfokussierten Führungsstil. Kreisorganisation und Selbstorganisation in Unternehmen deuten auf einen selbstverwaltenden und empowernden Führungsansatz hin. Die Kreislaufwirtschaft und der Respekt vor der Natur im Wirtschaftsbereich zeigen einen nachhaltigen und ethischen Führungsstil. Technologie, die auf Regeneration und Erhalt fokussiert ist, sowie Wissenschaft, die auf Ökosysteme und Kreisläufe achtet, unterstützen einen ganzheitlichen und nachhaltigkeitsorientierten Führungsansatz.<p>								</div>
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		<title>Vertikale Entwicklung und Kommunikation</title>
		<link>https://oceandrop.net/kommunikationen-in-organisationen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Martin Permantier]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Nov 2023 16:19:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Impulse]]></category>
		<category><![CDATA[Unkategorisiert]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zwei Arten von Entwicklung können unterschieden werden: horizontale und vertikale Entwicklung. Bei der horizontalen Entwicklung erwerben wir neue Fähigkeiten, Fertigkeiten und Methodenkenntnisse. Diese Entwicklung können wir durch Schulungen und Trainings gezielt fördern und durch Tests abfragen. Unsere Denkweise und unsere Art, zu kommunizieren, können wir unverändert beibehalten. Es handelt sich um die übliche Art der [&#8230;]</p>
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									<p>Zwei Arten von Entwicklung können unterschieden werden: horizontale und vertikale Entwicklung. Bei der horizontalen Entwicklung erwerben wir neue Fähigkeiten, Fertigkeiten und Methodenkenntnisse. Diese Entwicklung können wir durch Schulungen und Trainings gezielt fördern und durch Tests abfragen. Unsere Denkweise und unsere Art, zu kommunizieren, können wir unverändert beibehalten. Es handelt sich um die übliche Art der Wissensvermittlung, bei der es darum geht, immer mehr auf die gleiche Weise zu lernen.</p><p>Durch vertikale Entwicklung gewinnen wir eine differenziertere und ganzheitlichere Sicht von uns selbst und unserer Umwelt. Wir beginnen anders zu denken, anders zu sprechen und entwickeln neue Perspektiven, mit denen wir die Welt betrachten. In der neueren Managementtheorie wird dies „adaptive Intelligenz“ genannt, ein Begriff, über den ich mit Alex T. Steffen für eine Folge unseres Podcasts ICH-WIR-ALLE sprach.</p><p>Der Prozess der Adaption entsteht bei der vertikalen Entwicklung in einem Wechselspiel von Assimilation, bei der wir neue Erfahrungen in bereits bestehenden Denkstrukturen und ausgebildeten Verhaltenskompetenzen integrieren, und Akkommodation, bei der wir aufgrund der neuen Erfahrungen unsere Denkstrukturen anpassen und unsere Weltsicht erweitern.</p><p>Die vertikale Entwicklung vollzieht sich im Wesentlichen in vier Dimensionen: Charakter, interpersoneller Stil, Bewusstseinsfokus und kognitiver Stil. In jeder Dimension zeigt sich die Entwicklung in einer veränderten Sprache und im Grad der Versprachlichung von Wahrnehmungen und zusätzlichen Perspektiven. Auch unser Umgang mit unseren Primärgefühlen und der Zugang zu ihnen über die Sprache verändern sich. Die Auflösung und Verflüssigung von wertenden oder angehaltenen Sekundärgefühlen (Emotionen) nimmt zu. Die Erweiterung unserer Haltung ist Teil der vertikalen Entwicklung. Durch sie werden wir für uns selbst gegenwärtiger und sichtbarer.</p><p>Für Transformationsvorhaben ist die Einbeziehung der vertikalen Entwicklung besonders relevant. Transformationen können nicht allein mit Methodenwissen und neuen Fähigkeiten bewältigt werden, sondern brauchen auch sichere Räume, in denen erweiterte Haltungen entstehen können – verbunden mit einem Bewusstsein dafür, was dieses Entstehen fördert oder hemmt. Deshalb kann das Modell der Haltungen in Transformationsprojekten so wertvolle Dienste leisten.</p>								</div>
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		<title>Haltung – unsichtbar und doch wirkmächtig</title>
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					<description><![CDATA[<p>Unsere Haltung ist so etwas wie der blinde Fleck der Entwicklungsfaktoren in uns selbst und in Organisationen. Insbesondere im Unternehmenskontext konzentrieren wir uns auf die Einhaltung und Optimierung von Standards, Tools und Prozessen. Change soll erreicht werden, indem formale Strukturen verändert, Budgets neu definiert, Ressourcen umverteilt und neue Methoden trainiert werden. Natürlich wird auch ein [&#8230;]</p>
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									<p><br />Unsere Haltung ist so etwas wie der blinde Fleck der Entwicklungsfaktoren in uns selbst und in Organisationen. Insbesondere im Unternehmenskontext konzentrieren wir uns auf die Einhaltung und Optimierung von Standards, Tools und Prozessen. Change soll erreicht werden, indem formale Strukturen verändert, Budgets neu definiert, Ressourcen umverteilt und neue Methoden trainiert werden. Natürlich wird auch ein neues Organigramm erstellt – danach sollen alle Beteiligten entsprechend anders funktionieren, so lehrt uns die gängige Managementtheorie.</p><p>Corona hat uns gezeigt, was passiert, wenn diese Ebenen der vermeintlichen Kontrollierbarkeit durcheinandergewirbelt werden. Dann sehen wir, wie Werte im Hintergrund wirken. Wir haben erlebt, wie sich ein System über informelle Kommunikation jenseits der offiziellen Kanäle organisiert und wie die dahinter liegenden Haltungen die Zusammenarbeit entscheidend prägen. Die Erfahrungen waren unterschiedlich. Für die einen war die größere Eigenbestimmung eine Erlösung, die neue Kräfte freisetzte, für andere führte sie zu Überforderungsszenarien.<br />Die einen waren froh, sich endlich als Team eigenverantwortlich organisieren zu können, die anderen verschwanden hinter ausgeschalteten Kameras. Wo Vertrauen als Wert fest in der Kultur verankert war, wurde den Mitarbeitenden viel Flexibilität geboten, während andere sich fragten, wie sie möglichst schnell wieder die Kontrolle über ihre Mitarbeitenden zurückgewinnen würden und wann endlich wieder alles so sein würde wie früher.</p><p>Die Haltung bestimmt, wie Werte gelebt werden, welche gemeinsamen Werte es gibt, welche Art der informellen Kommunikation stattfindet und wie das interne Storytelling klingt. Das wiederum entscheidet darüber, ob formale Strukturen greifen oder nur Fassade sind. Wer die tieferen Dimensionen nicht mitgestaltet, wird schneller von einem Gefühl der Ohnmacht übermannt. Man verfängt sich in Schleifen und erzeugt Veränderungsmüdigkeit. Sowohl strukturelle Veränderungen als auch die Erweiterung von Haltungen sind notwendige Bestandteile eines Transformationsprozesses. Wenn wir unsere Aufmerksamkeit auf alle fünf Betrachtungsebenen des Wandels richten, auf die sichtbaren ebenso wie auf die weniger sichtbaren, wird unser Handlungsraum vollständiger.</p>								</div>
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		<title>Artikel in managerSeminare</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Martin Permantier]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Nov 2023 16:01:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn agile Transformationsprojekte scheitern, schieben Führungskräfte das nicht selten darauf, dass die Mitarbeitenden nicht das „richtige“ Mindset hätten. Doch Agilität wurde nie für Menschen erfunden, die schon ein agiles Mindset mitbringen. Agiles Arbeiten bietet grundsätzlich Raum für jede Gewohnheitshaltung und jedes Mindset, ist der Transformationsbegleiter Martin Permantier überzeugt.   Link zum Artikel in ManagerSeminare &#62;&#62;</p>
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									<p>Wenn agile Transformationsprojekte scheitern, schieben Führungskräfte das nicht selten darauf, dass die Mitarbeitenden nicht das „richtige“ Mindset hätten. Doch Agilität wurde nie für Menschen erfunden, die schon ein agiles Mindset mitbringen. Agiles Arbeiten bietet grundsätzlich Raum für jede Gewohnheitshaltung und jedes Mindset, ist der Transformationsbegleiter Martin Permantier überzeugt.</p><p> </p><p><a href="https://www.managerseminare.de/ms_Artikel/Speakers-Corner-Mitarbeitende-brauchen-kein-agiles-Mindset,283999">Link zum Artikel in ManagerSeminare &gt;&gt;</a></p>								</div>
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		<title>Haltung erweitern</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Martin Permantier]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Nov 2023 15:53:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>ICH, WIR, ALLE gestalten Transformation   Für alle, die sich, ihr Umfeld und die Welt in Entwicklung begreifen Martin Permantier liefert seit über 25 Jahren Inspiration für Führung und Unternehmenskultur und begleitet Unternehmen bei ihrer Transformation, der strategischen Ausrichtung und Positionierung. Seine Erfahrung als Unternehmer teilt er in Seminaren, Workshops, Keynotes, Artikeln, Büchern, in seinem [&#8230;]</p>
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									<p> </p><p>Für alle, die sich, ihr Umfeld und die Welt in Entwicklung begreifen<br /><br /></p><p>Martin Permantier liefert seit über 25 Jahren Inspiration für Führung und Unternehmenskultur und begleitet Unternehmen bei ihrer Transformation, der strategischen Ausrichtung und Positionierung. Seine Erfahrung als Unternehmer teilt er in Seminaren, Workshops, Keynotes, Artikeln, Büchern, in seinem Podcast ICH-WIR-ALLE und in der Community &#8222;haltung-erweitern .de&#8220;. Mit seinen Ansatz zur transformativen Führung und Entwicklung von Unternehmenskultur unterstützt er mit seinem Team Unternehmen bei ihrer Entwicklung.</p><p>Auch bildet er Coaches, Berater und Organisationsentwickler aus und teilt seine Kenntnisse zur Integralen Transformation.</p><p>&#8222;Die wesentliche Leistung dieses Buches liegt darin, dass es den vermeintlichen Widerspruch auflöst, ob wir an den Verhältnissen, am Verhalten oder an uns selbst arbeiten müssen. Auf diese Weise stärkt es unsere Fähigkeit, mehr und mehr in einer angemessenen Komplexität navigieren zu können.Es hilft uns nicht nur – wie viele andere Modelle – die Welt besser zu deuten. Es eröffnet uns zugleich einen Reflexionsraum und vermag so, uns zur Erweiterung unserer Denk- und Handlungsmöglichkeiten zu inspirieren.&#8220;</p><p>Aus dem Vorwort von Jens Hollmann.</p><p><a href="https://assets-global.website-files.com/62fcab3e79e0c608e13807f7/644a7039972b78ca84b01798_leseprobe_haltung-erweitern.pdf" target="_blank" rel="noopener">Leseprobe Haltung erweitern &gt;&gt;</a></p>								</div>
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		<title>Podcast &#8211; Organisationale Agilität</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Martin Permantier]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Sep 2023 10:21:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Pascal A. Miserez und Martin Permantier sprechen in diesem Podcast zu organisationaler Agilität. Pascal begleitet Transformationen und Innovationen. Eine seiner Expertisen, die er dabei nutzt, ist die Organisationale Agilität. Zu den Kunden gehören Startups, Scaleups und etablierte Unternehmen in Europa und Nordamerika. In seinem Transformations- und Innovationsansatz verbindet er postkonventionelle Werte und Haltungen mit systemischen, [&#8230;]</p>
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									<p>Pascal A. Miserez und Martin Permantier sprechen in diesem Podcast zu organisationaler Agilität.</p><p>Pascal begleitet Transformationen und Innovationen. Eine seiner Expertisen, die er dabei nutzt, ist die Organisationale Agilität. Zu den Kunden gehören Startups, Scaleups und etablierte Unternehmen in Europa und Nordamerika. In seinem Transformations- und Innovationsansatz verbindet er postkonventionelle Werte und Haltungen mit systemischen, lean-agilen Führungs-, Gestaltungs- und Arbeitsmethoden. In dem neuen Buch von Martin „Haltung erweitern – Ich, Wir, Alle gestalten Transformation“ hat er wichtige Aspekte zu diesem Thema eingebracht. </p><p>Pascal ist davon überzeugt, dass Organisationen brachliegendes Potenzial freisetzen müssen, um ihre Ziele nachhaltig zu erreichen und allen Stakeholdern einen Mehrwert zu bieten. Er betont, dass wirkliche organisationale Agilität kein Skillset oder Toolset für Mitarbeitende ist, sondern in der Top-Führung entsteht, in dem diese die Wertströme des Unternehmens analysiert und an einem gemeinsamen Anliegen entlang ausrichtet. Diess bedarf die Erweiterung der Haltung wie auch der Denkweisen der Führung. Ein oft schmerzhafter, aber lohnender Prozess.</p><p><a href="https://ich-wir-alle.com/alle-folgen/details/148-folge-podcast-pascal-a-miserez-organisationale-agilitaet">Zur Podcast-Folge von ICH-WIR-ALLE &gt;&gt;</a><br /><br /><br /></p>								</div>
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